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Herbstkirtag 01.10.2017

Herbstkirtag 01.10.2017

Das Tenorhorn

Das Tenorhorn ist ein typisches Instrument der volkstümlichen Blasmusik. Es ist, wie das Flügelhorn, ein "weit mensuriertes Blechblasinstrument". Eigentlich ist es ein Flügelhorn in doppelter Größe (damit es tiefer klingt), das man in eine Horn-Form gebogen hat (damit es handlicher ist). Ein "Bariton" ist eigentlich genau das gleiche, nur noch ein bisschen weiter und "bassiger". Die Klassik-Form des Tenorhorns ist das "Euphonium". Die Tenorhörner bestimmen mit ihrem weichen, runden "Sound" den Klang der gesamten Kapelle. Nur sehr selten werden sie für rhythmische Zwecke "missbraucht"; sehr oft aber tragen sie zusammen mit den Flügelhörnern und Klarinetten die Melodie, häufig haben sie harmonische Begleitstimmen und Gegenmelodien zu spielen, und in fast jedem Stück haben sie einen eigenen Solo-Part, meistens zusammen mit den Posaunen und den Tuben.

Tenorhorn und Bariton sind in der volkstümlichen und sinfonischen Blasmusik zuhause - und dort sind sie unverzichtbar. Euphonium Tenorhornisten sitzen in der Kapelle zwar auf den hinteren Bänken, aber dort führen sie das Regiment. Es wird ein hoher Anspruch an ihre Fähigkeiten gestellt. Sowohl Präzision und Schnelligkeit, aber auch Ausdruckskraft und viel Gefühl für Melodie und Klang sind hier gefordert - kein Instrument für Faulenzer. Als Gegenleistung dürfen sie die schönsten Melodiestimmen spielen, bei denen es einem nie langweilig wird. Obwohl man es auf den ersten Blick nicht vermuten würde, sind Tenorhörner und Baritone sehr eng mit den Posaunen verwandt - sie spielen in der gleichen Tonlage und Stimmung. Das Griffsystem ist mit dem der Trompeten identisch.